Mieter machen beim Klimaschutz mit

von jansenallmedia - Kategorie: News

An einer bundesweiten Beratungs- und Informationskampagne zum Klimaschutz beteiligt sich der Deutsche Mieterbund. Intensiv über Möglichkeiten und Chancen der Verbraucher beim Klimaschutz aufklären werden unter dem Motto „für mich. für dich. fürs klima“ neben dem Verbraucherzentrale Bundesverband und den 16 regionalen Verbraucherzentralen der Verbraucherservice im katholischen deutschen Frauenbund, die Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenorganisationen, German Watch, der Verkehrsklub Deutschland und wie oben erwähnt der Deutsche Mieterbund.

Bis zum Jahr 2010 wird diese Kooperation vom Bundesumweltministerium gefördert. Dass die ehrgeizigen Ziele der Bundesregierung realisiert werden können und dass für diese Klimaschutzziele der Bundesregierung geworben wird, ist Ziel dieser Allianz.

Seine Kampagne „Klimaschutz: Die halbe Miete“ startete der Deutsche Mieterbund im Rahmen der Berliner Energietage mit einer Auftaktveranstaltung und stellte dabei die Forderung nach einem sozial gerechten Klimaschutz auf.

Die Energiepreise klettern nach oben und damit steigt auch die Anzahl derer, die sich Energie nicht mehr leisten können. Mieterbund-Direktor Lukas Siebenkotten erklärt, dass Klimaschutz und Sozialpolitik zusammen gehörten. „Bislang wurde dieser Aspekt jedoch in der politischen Diskussion weitgehend vernachlässigt“, so Siebenkotten.

Während der Berliner Energietage rückte der Deutsche Mieterbund jetzt gemeinsam mit der Forschungsgruppe Umwelt-Psychologie der Otto-von-Guericke-Universität diesen Aspekt im Rahmen der Diskussions- und Vortragsrunde „Von Energiearmut zu Energieeffizienz – Klimaschutz sozial gerecht“ in den Fokus.

Ein Konzept, das insbesondere einkommensschwächeren Haushalten hilft, die Folgekosten der sinnvollen und wichtigen energetischen Modernisierungen zu zahlen, möchte der Deutsche Mieterbund in den nächsten Monaten erarbeiten.

Neben dem sozial gerechten Klimaschutz geht es im Rahmen der Mieterbundkampagne beispielsweise auch um die Erarbeitung von so genannten Modernisierungsvereinbarungen. Vermieter und Mieter könnten dort genau regeln, wie und wann die Arbeiten durchgeführt werden sollen. Der Vermieter könnte zudem zusichern, dass die Arbeiten so schnell und so wenig belastend wie möglich für die betroffenen Mieter durchgeführt und bei der Modernisierungs-Mieterhöhung die gesetzlichen Möglichkeiten (11%) nicht voll ausgeschöpft werden, während sich die Mieter beispielsweise verpflichten, die Modernisierungsarbeiten nicht zu blockieren.

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