Täglich steigt der Bedarf der Menschheit an Energie. In den kommenden Jahren wird sich dies mit fortschreitendem Wohlstand wohl noch weiter steigern. Dies ist leider eine realistische Beschreibung der Situation. Dass wir uns schon jetzt Gedanken um den Energieverbrauch machen müssen, dazu führen deutliche Anzeichen einer Klimaveränderung und erhebliche Tarifanhebungen.
Stromfresser
Nach dem Gebrauch gehen viele Geräte der Unterhaltungselektronik wie beispielsweise Computer oder Fernseher in den so genannten Stand-by- bzw. Bereitschaftsmodus über. Durch verdeckte Netzteile wird oftmals weiter Energie verbraucht, auch wenn man den Hauptschalter ausgeknipst hat. Dass ein durchschnittlich ausgestatteter Haushalt somit Energie im Wert von rund 100 € im Jahr verbraucht, zeigen Musterberechnungen. Auf deutlich höhere Beträge kommen sogar Haushalte mit gehobener Ausstattung. Auf jährlich 4 Milliarden € schätzt das Umweltbundesamt die Leerlaufverluste in Deutschland.
Man sollte sich deshalb eine schaltbare Steckerleiste zulegen oder den Stecker ziehen. Auf das GEEA-Zertifikat sollte bei Neuanschaffungen zudem geachtet werden. Stromfresser können ferner durch einen Energiekostenmonitor aufgedeckt werden. Zu kaufen ist ein solcher Energiekostenmonitor beispielsweise in Baumärkten. Außerdem kann man ihn bei den örtlichen Stadtwerken beziehungsweise bei Energieberatungs-/Verbraucherstellen ausleihen.
Gefrier- und Kühlgeräte
Neben Wärmequellen wie Heizkörper oder Herden sollten keine Gefrier- und Kühlschränke aufgestellt werden. Außerdem sollte man direkte Sonnenstrahlung vermeiden. Bevor man sie einfriert oder in den Kühlschrank stellt, sollte man Speisen abkühlen lassen. Kühlschranktüren sollten nur kurz geöffnet werden. Defekte Dichtungen müssen umgehend gewechselt werden. In der Regel reicht eine Lagertemperatur von -18°C im Gefrier- und von +7°C im Kühlgerät aus. Die kleinste Kühlstufe genügt meistens während eines Urlaubs. Man sollte Gefrier- und Kühlschrank regelmäßig abtauen lassen. Da das Gerät seine Wärme gut nach außen abgeben muss, sollte darauf geachtet werden, dass die Lüftungsschlitze nicht verdeckt sind. Bei Neuanschaffungen sollte man die Gerätegröße auf den tatsächlichen Bedarf abstimmen und die Energieeffizienzklasse im Auge haben.
Täglich steigt der Bedarf der Menschheit an Energie. In den kommenden Jahren wird sich dies mit fortschreitendem Wohlstand wohl noch weiter steigern. Dies ist leider eine realistische Beschreibung der Situation. Dass wir uns schon jetzt Gedanken um den Energieverbrauch machen müssen, dazu führen deutliche Anzeichen einer Klimaveränderung und erhebliche Tarifanhebungen.
Waschmaschinen
Am günstigsten reinigt eine voll beladene Waschmaschine, auch wenn Neugeräte über eine Mengenautomatik verfügen, mit welcher der Strom- und Wasserverbrauch auf die zu waschende Menge abgestimmt wird. Ein Wasch-Programm mit 60°C reicht normalerweise für herkömmliche verschmutzte Wäsche aus. Rund 30% beträgt die Einsparung gegenüber einer Wäsche, die mit 95°C gewaschen wird. Dass man bei Neuanschaffungen die Energieeffizienzklasse beachtet, lohnt sich auch hier.
Wäschetrockner
Mit Fug und Recht kann man behaupten, dass Wäschetrockner Stromfresser sind. Deshalb sollte man seine Wäsche auf natürlichem Wege trocknen. Dass man vorhandene Trockenräume nutzt, empfehlen die Mietervereine. Besonders wichtig ist die Beachtung der Energieeffizienzklasse, wenn man sich dennoch einen Wäschetrockner anschaffen möchte.
Kochen
Wasser- und Wärmeverluste werden durch geeignete Deckel auf Pfannen und Töpfen verhindert. Außerdem wird so der Brat- beziehungsweise Kochvorgang verkürzt. Rund 50% weniger Energie verbrauchen Schnellkochtöpfe. Nicht mehr Wasser als nötig sollte beim Kochen erhitzt werden. Speisen garen im Verlauf des Kochens auf niedriger Stufe weiter, die Höchstleistung des Elektroherds wird somit nur zu Beginn des Kochvorgangs benötigt. Die Restwärme der Kochplatte sollte zum Ende der Garzeit genutzt werden. Es sollten nur Töpfe und Pfannen verwendet werden, die über einen ebenen Boden verfügen. Außerdem sollten sie der Größe der Kochplatte entsprechen.
Zum Garen mehrerer Gerichte kann man auch den Backofen benutzen. Auf das Vorheizen kann man dabei in der Regel verzichten. Auf eine Glaskeramik-Kochstelle, eine gute Wärmedämmung und den Energieverbrauch sollte man ein Auge werfen, wenn ein neuer Herd angeschafft wird.
Täglich steigt der Bedarf der Menschheit an Energie. In den kommenden Jahren wird sich dies mit fortschreitendem Wohlstand wohl noch weiter steigern. Dies ist leider eine realistische Beschreibung der Situation. Dass wir uns schon jetzt Gedanken um den Energieverbrauch machen müssen, dazu führen deutliche Anzeichen einer Klimaveränderung und erhebliche Tarifanhebungen.
Glühlampen
Hauptsächlich erzeugen Glühlampen Wärme. Zu Licht werden nur etwa 10% des Stroms. Energiesparlampen sind dort besser geeignet, wo Licht nicht nur kurzfristig gebraucht wird. Rund 80% weniger Strom verbrauchen diese Energiesparlampen.
Zwischen den so genannten „Kaltstartern“, die sofort ihre vollständige Helligkeit erreichen, aber eher altern und den so betitelten „Warmstartern“, die ihre volle Lichtstärke erst nach einigen Minuten zur Verfügung stellen, aber sehr langlebig sind, wird unterschieden. Schlechter geeignet als die herkömmliche Glühbirne sind beide also für die Treppenhausbeleuchtung.
Energiesparlampen eignen sich aber hervorragend für Wohnräume, was der bei Normalbetrieb erheblich höheren Lebensdauer und dem deutlich geringeren Verbrauch geschuldet ist. Kaltes Licht gehört bei den Energiesparlampen der Vergangenheit an, da diese mittlerweile auch warme Lichtfarben bieten können. Beim Kauf sollte auf den EU-Energieaufkleber ein Auge geworfen werden. Denn dort erhält man nicht nur Informationen im Hinblick auf die Verbrauchsklasse, sondern häufig auch darüber, wie lange die zu erwartende Lebensdauer der Lampe ausfällt.
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