Ein immer größer werdendes Loch haben die Kosten für Energie in den letzten Jahren in der Haushaltskasse verursacht. Die Preise für Heizöl sind allein im letzten Jahr um gut 31% gestiegen, die für Gas um knapp 9% und die für Strom um knapp 7%. Bereits berücksichtigt sind darin die Preisrückgänge des letzten Quartals. Um knapp 42% verteuerte sich Heizöl seit 2005, Gas um knapp 45% sowie Strom um knapp 20%.
So nicht fortsetzen werden sich die Preisrückgänge des letzten Quartals 2008 und des laufenden Jahres beim Heizöl und beim Gas. Auf das Wohnen entfällt der größte Teil des Energieverbrauchs der privaten Haushalte. Hier werden knapp 70% der Energie verbraucht. Auf den Bereich Mobilität (hier vor allen Dingen auf den Energieverbrauch des eigenen Pkw) entfallen die restlichen 30%. Für Warmwasser und Heizung wird rund ein Viertel des gesamten Endenergieverbrauchs in der Bundesrepublik aufgewendet. Mit fast dreiviertel des gesamten Energieverbrauchs schlägt die Raumwärme für den einzelnen Haushalt zu Buche. In diesem Bereich somit auch das größte Energieeinsparpotenzial versteckt.
Hoch ist das Einsparpotenzial vor allem bei der Erzeugung von Warmwasser und beim Heizen. Nicht den Anforderungen, die heute beim Neubau an den Wärmeverbrauch gestellt werden, entspricht ein Großteil der Wohngebäude. Bis zu zehnmal mehr Energie verbrauchen ältere Wohngebäude im Vergleich zu modernen. Drastisch kann der Energieverbrauch durch eine neue effiziente Heiztechnik sowie eine bessere Wärmedämmung reduziert werden. Hier muss der Vermieter auf den Plan treten und die Renovierung finanzieren. Über die Modernisierungsumlage trägt aber auch der Mieter die Kosten einer solchen energetischen Modernisierung mit. Aber das lohnt sich.
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