Der jährlich vom Deutschen Mieterbund in Kooperation mit co2online herausgegebene Heizspiegel liefert genaue Daten zu den Heizkosten. In vier Klassen bewertet der Heizspiegel dabei die Heizkosten und den Heizenergieverbrauch von Wohngebäuden. Dabei wird unterteilt in extrem hohen, erhöhten, durchschnittlichen und optimalen Verbrauch. Zudem unterscheidet man zwischen Fernwärme, Heizöl und Erdgas. Auch die jeweils angefallenen CO2-Emissionen werden dort ausgewiesen.
Ihre aktuelle Heizkostenabrechnung mit den Werten des Heizspiegels können anhand dieser Zahlen Eigentümer und Mieter vergleichen und damit ihr Gebäude einstufen. Eine unkomplizierte und schnelle Identifikation von Gebäuden mit hohem Heizenergieverbrauch wird durch diesen Heizspiegel ermöglicht. Halbieren kann man dann die Heizkosten und die umweltschädigenden CO2- Werte durch Modernisierungsmaßnahmen.
Jeweils ein Gutschein für ein kostenloses Heizgutachten liegt dem Heizspiegel bei. Eine schriftliche Auswertung mit Empfehlungen für die nächsten Schritte erstellt co2online innerhalb von acht bis 10 Wochen. Außerdem erhalten die Mieter eine fachliche Stellungnahme. Über das Ergebnis der Heizkostenanalyse können die Mieter dann deren Vermieter informieren. Dass über 70% der Mieter das Heizgutachten an ihren Vermieter weiterleiten, hat eine Befragung ergeben. Mit mindestens einer wärmetechnischen Modernisierungsmaßnahme reagiert darauf wiederum jeder vierte Vermieter.
Zudem offeriert der Deutsche Mieterbund auf seinen Internetseiten seit einigen Jahren einen Heizkostencheck, mithilfe dessen, Mieter ihre Heizkostenabrechnung analysieren und mit Durchschnittsverbräuchen aus der unmittelbaren Umgebung vergleichen können.
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