Schon beim Einkauf beginnt das Energiesparen. Denn man sollte auf den Energieverbrauch Acht geben, wenn man neue Elektrogeräte erwirbt. Wichtige Umwelt- und Energie relevante Daten findet man auf den Etiketten der Geräte (Energielabel). Hier wird beispielsweise der Wasser- und Stromverbrauch annonciert. Die Effizienzklasse A ist bei den meisten Geräten die beste (bei Kühlschränken die Klasse A++).
Hinzu kommt, dass man darauf ein Auge werfen sollte, die Geräte in angemessener Ausstattung und Größe zu kaufen. Ein alleinlebender Single beispielsweise braucht im Hinblick auf einen Gefrier- oder Kühlschrank ein kleineres Gerät als ein Vier-Personen-Haushalt. Wichtig beim Thema Stromsparen ist auch das Einstellen der richtigen Innenraumtemperatur. So sind im Gefrierschrank -18°C optimal, im Kühlschrank dagegen 7°C. Zudem sollte man Gefrier- und Kühlschränke nie neben dem Herd oder der Heizung platzieren, direkte Sonneneinstrahlung ist außerdem zu vermeiden.
Wasser sollte man nicht im Topf, sondern im Wasserkocher erwärmen. Gegenüber eines Elektroherds (40%) liegt der Wirkungsgrad des Wasserkochers bei über 90%. Beim Kochen sollte immer ein Deckel benutzt werden. Eine Energieersparnis von 75% kann man so durch den Gebrauch passender Deckel erzielen. Ohne dass Energie verbraucht wird, kochen die Speisen fertig, wenn man zur Nutzung der Restwärme die Elektrokochplatte frühzeitig ausschaltet.
Immer komplett befüllt sein sollten Waschmaschine und Spülmaschine. Zudem sollte man beim Wäsche waschen die Schleuderleistung sowie die Waschtemperatur möglichst niedrig halten. Wichtig ist, dass man auch darauf achtet, dass man Waschmittel benutzt, die ihre volle Waschkraft bereits ab einer Temperatur von 20°C voll zur Entfaltung bringen. Da die Wäsche anschließend herrlich frisch duftet und keine zusätzliche Energie verbraucht wird, sollte man die Wäsche nach Möglichkeit im Freien trocknen.
Ist man dennoch auf einen Trockner angewiesen, sollte man die Sparprogramme nutzen und gut vorschleudern. Bis zu 60 € kann man pro Jahr sparen, wenn man in Zimmern und Fluren nichtbenötigte Lichtquellen abschaltet. Außerdem sollte man dahingehend klassische Glühlampen durch Energiesparlampen ersetzen. Ganz wichtig ist die Vermeidung von Stand-by-Verlusten. Bei Nichtbenutzung sollte man die Geräte vom Netz trennen beziehungsweise schaltbare Steckerleisten benutzen.
Die Ladegeräte von Mobiltelefonen, den Computer, die Hifi-Anlage und den Fernseher sollte man nicht unnötig am Netz belassen. Denn auch in ausgeschaltetem Zustand verbrauchen diese Geräte Strom. Fast 500 kWh pro Jahr verschwenden Geräte im Stand-by-Zustand in einem durchschnittlichen Haushalt. Umgerechnet sind dies 325 kg des Treibhausgases Kohlendioxyd beziehungsweise 100 €.
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