In der Regel spart man bares Geld, wenn man den Stromlieferanten wechselt. Auf mehrere 100 € jährlich erstreckt sich das Einsparpotenzial, außerdem ist der Anbieterwechsel mittlerweile unkompliziert und schnell erledigt. Dazu muss nur ein einziges Formular ausgefüllt werden. Der neue Stromanbieter erledigt dann den Rest. Zu keinem Zeitpunkt besteht ferner die Gefahr, dass man zeitweise ohne Strom auskommen muss. Denn zur Belieferung mit Strom ist der örtliche Grundversorger von Gesetzes wegen her verpflichtet.
Immer noch stärken zu viele Haushalte das Monopol der großen vier Stromanbieter (Vattenfall, EnBW, E.on, RW), indem sie sich scheuen den Stromanbieter zu wechseln. Dies bringen unterschiedliche Umfragen zu Tage. Die Haushalte könnten viel mehr Wettbewerb auf dem Strommarkt durchsetzen, wenn sie ihre Marktmacht besser nutzen würden.
Als eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe stellt somit die Verringerung des Energieverbrauchs dar. Schließlich wird durch eine höhere Energieeffizienz beziehungsweise durch Energieeinsparung nicht nur das private Haushaltsbudget entlastet und damit das Wohnen weiter bezahlbar gemacht, zudem verringert man so auch den CO2-Ausstoß. Darüber freut sich nicht nur das Klima, sondern irgendwann auch der Mensch.
Mieter wollen beim Klimaschutz mitmachen. Der Direktor des Deutschen Mieterbundes, Lukas Siebenkotten erklärt: „Indem er konsequent mögliche Einsparungen umsetzt und seine individuellen Gewohnheiten stets überprüft, kann jeder einzelne zum Klimaschutz beitragen.“
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