Präsentiert werden im neuen bundesweiten Heizspiegel des Deutschen Mieterbundes und co2online Vergleichswerte zu CO2-Emissionen, Heizkosten und Heizenergieverbräuchen. Um etwa 2 bis 3% nach oben gegangen sind danach nicht zuletzt aufgrund des strengen und langen Winters die Energieverbräuche im Jahr 2008. Drastisch teurer wurden die Heizkosten selbst. Etwa 200 € mehr als im Vorjahr mussten beispielsweise Mieter einer mit Öl beheizten 100 m² großen Wohnung in einem durchschnittlichen Mehrfamilienhaus (500 bis 1.000 m²) zahlen. Bei Fernwärme stiegen die Heizkosten um rund 60 €, während derjenige, der mit Gas heizte, Mehrkosten von etwa 100 € hatte.
Vergleiche, ob sie mit dem Energieverbrauch und Heizkosten ihres Gebäudes „im Durchschnitt“ oder „günstig“ liegen beziehungsweise ob Verbräuche und Kosten als „erhöht“ oder sogar „zu hoch“ eingestuft werden müssen, können Mieter mithilfe des neuen Heizspiegels anstellen. Unterschieden wird in den Heizspiegeltabellen nach Energieart (Fernwärme, Gas, Öl) und Gebäudegröße. Dass bei den Kosten ,1,80 € sowie bei den Verbräuchen 25 kW abzuziehen sind, ist im Hinblick auf Gebäude mit zentraler Warmwasserbereitung wichtig zu erwähnen.
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