Für ein Programm zur energetischen Sanierung von Wohnsiedlungen stehen in den nächsten beiden Jahren rund 400 Millionen € zur Verfügung. Durch einen Wettbewerb wird das Projekt flankiert. Im Rahmen dessen erklärte der Deutsche Mieterbund, dass die Erneuerung der Wohnungsbestände auf ökologischer Basis momentan die größte Herausforderung auf dem Wohnungsmarkt sei.
Zu einer konsequenten Energieeinsparung durch verstärkten Einsatz erneuerbaren Energien und durch erhöhte Energieeffizienz gebe es keine Alternative, um eine Verbesserung des Klimaschutz zu gewährleisten und parallel dazu Energiekosten für das Wohnen auf mittel- und langfristiger Basis nach unten zu schrauben. Nur, wenn die Kosten für Warmwasser und Wohnungswärme durch Gebäudedämmung, effizientere Heizungstechnik, gezielten Einsatz erneuerbarer Energien sowie Nutzung aller Einsparpotenziale eingegrenzt werden können, werde Wohnen auf Dauer bezahlbar bleiben, so der Mieterbund.
Dabei wurde die Aufstockung der Finanzmittel für energetische Verbesserungen und das CO2-Gebäudesanierungsprogramm, im Hinblick auf ganze Stadtquartiere und -teile vom Mieterbund ausdrücklich begrüßt. Auch der GdW Bundesverband Deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen erklärte, dass angesichts einer abnehmenden Mittelschicht, der sich abzeichnenden wirtschaftlichen Entwicklungen in den nächsten Jahren und des steigenden Armutsrisikos in Deutschland der Verfügbarkeit preiswerten Wohnraums in ausreichendem Umfang in den nächsten Jahren wieder sehr bedeutsam werde und viel schwieriger zu garantieren sei.
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