Die gute Platzierung der vier deutschen Städte im Immobilien-Ranking analysiert Jochen Brücken von PricewaterhouseCoopers dahingehend, dass sich die Immobilienmärkte in diesen Metropolen nach wie vor durch eine überdurchschnittliche Stabilität auszeichneten. Brücken ergänzte, dass die Spitzen-Platzierungen allerdings vor dem Hintergrund einer Immobilienkonjunktur in Europa gesehen werden müsse, die insgesamt weiterhin schwach sei. „Es sind jedoch erste Anzeichen einer Erholung des Immobilien-Marktes in Europa zu sehen“, so Brücken.
Im europäischen Schnitt mit 4,47 bewerteten die Experten die Rendite von Immobilieninvestitionen auf einer Skala von 1 („katastrophal“) bis 9 („hervorragend“). Im letzten Jahr stand der Wert bei 4,71. Auf 4,94 stieg die Bewertung für Immobilienzukäufe. Damit liegt sie deutlich über der von Bestandsimmobilien, die sich bei 4,54 eingependelt hat. London schneidet bei den Immobilienkäufern gut ab (Bewertung von 5,98), es folgen München mit einer Bewertung von 5,66 und Hamburg mit 5,56.
Moskau darf sich mit Fug und Recht als großer Verlierer der neuen Rangliste bezeichnen. Für den hohen Leerstand scheinen in der russischen Kapitale die Auswirkungen der Wirtschaftskrise und das Ende des Ölbooms Verantwortung zu tragen. Deshalb stürzte man im Ranking bei den Ertragserwartungen dramatisch ab. Letztes Jahr fand sich Moskau noch auf Rang sechs wieder, nun rutschte man auf Platz 23.

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