Zu dem Ergebnis, dass auch weiterhin Wohnungen errichtet werden müssen, kommt das Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) hinsichtlich einer Prognose für die Entwicklung der Wohnungsmärkte bis zum Jahr 2025. Aber auch in der Baubranche ist es so, dass man die Wahrscheinlichkeit des Eintreffens langfristiger Prognosen leider in die Kategorie Glücksspiel einordnen muss. Schließlich kann kein Mensch neue Entwicklungen wie gesellschaftliche Umwälzungen vorhersehen. 1975 konnte beispielsweise niemand ahnen, dass sich Deutschland 15 Jahre später wiedervereinigen würde. Ebenso hat wohl 1991 niemand geahnt, dass Arnold Schwarzenegger nicht mehr nur der Terminator sein wird, sondern auch mal Gouverneur von Kalifornien.
Dass das mit den Prognosen so eine Sache ist, weiß auch das Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung. Deshalb hat es im Hinblick auf seine Wohnungsmarktprognose 2025 auch mehrere Varianten entwickelt. Zwei Varianten, die jeweils eintreffen könnten, hat das Institut beispielsweise bezüglich der zu erwartenden Nachfrage nach Neubauwohnungen und Wohnflächen angefertigt, die von unterschiedlichen Annahmen in Bezug auf Binnen- und Auswanderung sowie Haushalts- und Bevölkerungsentwicklung ausgeht.
Kommentar schreiben