Da Heizkosten immer teurer werden, entscheiden sich viele Bauherren beziehungsweise Hausbesitzer, ihr Eigenheim energieeffizient zu gestalten. Dahingehend erklärt Anne Kronzucker, Juristin bei der D.A.S. Rechtsschutzversicherung, dass man sich unbedingt über mögliche Vergünstigungen oder Zuschüsse informieren sollte, wenn die Entscheidung für energieeffizientes Sanieren oder Bauen erst einmal gefallen ist. Die ehemalige Kreditanstalt für Wiederaufbau und jetzige KfW Bank greift beispielsweise mit Krediten und Zuschüssen auf Basis des so genannten CO2-Gebäudesanierungsprogramms der Bundesregierung Modernisierungswilligen mit Zuschüssen unter die Arme. Dieses Programm kann durchaus als erfolgreich bezeichnet werden, da nach Angaben des Bundesbauministeriums von 2006 bis Ende 2009 bereits über 1,4 Millionen Wohnungen bundesweit hinsichtlich der Energieeffizienz saniert worden sind. So konnten fast 4 Millionen t pro Jahr an klimaschädlichem Kohlendioxidausstoß eingespart werden.
Zum Beispiel können Privatpersonen einen Zuschuss aus dem Programm „Energieeffizient sanieren“ bekommen. Und zwar dann, wenn sie den Erwerb einer gerade sanierten Wohnimmobilie getätigt haben beziehungsweise selbst genutzte Eigentumswohnungen oder Zwei- respektive Einfamilienhäuser sanieren möchten. Zwischen 2.500 und 15.000 € reicht die Palette der Zuschüsse. Im Rahmen der Sonderförderung kann im Programm „Energieeffizient sanieren“ auch der Austausch von Nachtstromspeicherheizungen gefördert werden, ebenso die Optimierung der Wärmevrteilung bestehender Heizanlagen.
Das Förderprogramm „Energieeffizient“ bauen wiederum unterstützt Privatperson, die hinsichtlich des KfW-Effizienzhausstandards (zum Beispiel Passivhaus) einen entsprechenden Neubau erwerben oder selbst errichten. Durch zinsgünstige Darlehen wird zudem das Erweitern bestehender Wohngebäude durch abgeschlossene Wohneinheiten oder der Umbau von Gebäuden unterstützt, die bisher nicht zum Wohnen gedacht waren.
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