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	<title>Wohnungsboerse.net - Blog zum Thema Immobilien, Mieten und Wohnen</title>
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	<description>News rund um das Thema Immobilien und Wohnen</description>
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		<title>Günstige Apartments aus Plattenbauruinen</title>
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		<pubDate>Wed, 21 Mar 2012 11:56:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>jansenallmedia</dc:creator>
				<category><![CDATA[Mieten]]></category>
		<category><![CDATA[Mietwohnungen]]></category>

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		<description><![CDATA[In der Bundeshauptstadt Berlin nimmt der Wohnungsbau einen großen Aufschwung. So konnte man im Jahr 2011 einen Anstieg der Baugenehmigungen um rund 30 % in Relation zum Jahr 2010 vermelden. Meistens handelt es sich hier jedoch um Bauprojekte, die in teuren und guten Lagen umgesetzt werden. Deshalb sind in Berlin günstige und kleine Wohnungen weiterhin [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In der Bundeshauptstadt Berlin nimmt der Wohnungsbau einen großen Aufschwung. So konnte man im Jahr 2011 einen Anstieg der Baugenehmigungen um rund 30 % in Relation zum Jahr 2010 vermelden. Meistens handelt es sich hier jedoch um Bauprojekte, die in teuren und guten Lagen umgesetzt werden. Deshalb sind in Berlin günstige und kleine Wohnungen weiterhin Mangelware. Investoren scheuen sich vor solchen Vorhaben, da diese für sie kaum profitabel sind.</p>
<p>Allerdings gibt es auch Ausnahmefälle, wie das Beispiel eines Unternehmens aus dem Westerwald zeigt. Dieses kauft in Berlin-Lichtenberg gezielt primitive Ein-Zimmerwohnungen, deren Warmmiete zwischen 300 und 350 € betragen soll. Lutz Lakomski, Geschäftsführer und Inhaber der Gesellschaft für Immobilien Projektentwicklung und Unternehmensberatung (GPU) aus Dernbach erklärt, dass das Unternehmen Leerstände in Plattenbauten saniere, die sonst dem Abriss geweiht wären. „Dies geht einfach schneller als neu zu bauen“, erläutert Lakomski.</p>
<p>So avancieren die Plattenbauten ehemaliger Problembezirke zum Kitt, um das immer größer werdende Loch auf dem Wohnungsmarkt zu stopfen. Die GPU kann mit ihrer Strategie nämlich eine absolut nennenswerte Größenordnung vorweisen. So konnte das Unternehmen an drei Standorten über 850 Wohnungen errichten, dabei wurde auf dem Gelände des Sportforums Hohenschönhausen ein altes Wohnobjekt für DDR-Athleten, ein riesengroßes ehemaliges Verwaltungsgebäude der Bahn sowie ein ausrangiertes Lichtenberger Kaufhaus entsprechend umstrukturiert. </p>
<p>Diese Gegend liegt zwar außerhalb des Berliner S-Bahn-Ringes, ist aber dennoch durch Zentrumsnähe geprägt. Deshalb ist die Firma aus dem Westerwald auch noch auf der Suche nach weiteren Plattenbauten, die marode sind und abgerissen werden sollen. Ständig auf Achse sind deshalb Firmeninhaber Lakomski und dessen Partner Arndt Ulrich. Später will das Unternehmen die Bestände auch selbst verwalten. Als Modell schwebt Lakomski eine Art Wohnungsdiscounter vor, weshalb er seine Ware als ein moderner „Immobilien-Aldi“ mit verlässlicher Qualität, aber dennoch günstig offerieren möchte.</p>
<p>Der Unternehmer konstatiert, dass es gerade in einer Stadt wie Berlin einen riesengroßen Bedarf an Ein-Zimmerwohnungen beziehungsweise Apartments gebe. „In unserer Häuser werden die kleinsten Wohnungen rund 20 m² messen“, erklärt der Unternehmer. „Diese sind dann optimal für Auszubildende, Studenten bzw. andere junge Mieter geeignet. Uns schwebt eine Zielgruppe vor, die in die Großstadt kommt und lediglich über ein Monatseinkommen von bis zu 1.000 € verfügen. Auch alleinstehende Sozialhilfeempfänger können in unsere Wohnungen einziehen“, so Lakomski. </p>
<p>Der Mietzins wird sich dabei ungefähr in dem Spektrum bewegen, das Wohnungsnehmer auch bei der kommunalen Wohnungsgesellschaft Howoge in den Bezirken Hohenschönhausen und Lichtenberg für vergleichbare Apartments zahlen müssen. Leider sind diese kleinen Wohnungen aber eben rar gesät. Deshalb greift der Bezirk dem Vorhaben von Ulrich und Lakomski auch aktiv unter die Arme. Schließlich möchte auch der Bezirk Lichtenberg wieder jüngere Einwohner anziehen.</p>
<p>So war bereits das umgebaute Kaufhaus am Anton Saefkow Platz ein Anziehungspunkt für eine ganz neue Mieterklientel. Das ehemalige Warenhaus in Lichtenberg war das erste Plattenbauprojekt der GPU. Dieses dreistöckige Gebäude lag im Zentrum einer alten DDR-Siedlung und gab zeitweise dem Kaufhof ein zu Hause. Das Objekt verfiel zusehends, da es jahrelang geschlossen war. Dann kamen die Westerwälder und errichteten in den oberen Etagen 86 Wohnungen, die allesamt mit Balkon ausgestattet sind. In den kompakten Ein-Zimmerwohnungen sind nun viele Neu-Berliner zu Hause, die über 4 m hohe Decken verfügen können. </p>
<p>Dabei besitzen die Hausflure einen funktionalen und rauen Charme, mit dem immer noch das Kaufhausambiente assoziiert werden kann. Bei der Sanierung wurden keine großen Sprünge gemacht, schließlich ging es darum, günstig und ökonomisch zu arbeiten. Dennoch fand dieser Stil bei vielen Wohnungssuchenden großen Anklang, so dass das Haus nach seiner Fertigstellung zum Ende des Jahres 2011 ruckzuck voll vermietet war.</p>
<p>Die besondere Atmosphäre wird auch dadurch unterstrichen, dass es im Erdgeschoss mehrere Geschäfte gibt. Ein Supermarkt wird auf der anderen Seite des Parkplatzes gebaut, auch dafür ist das Unternehmen GPU zuständig. In das ehemalige Kaufhaus und den neuen Supermarkt werden rund 15 Million € investiert. Die GPU hat sich auf Gewerbeentwicklungen spezialisiert, viele Fachmarktzentren werden nicht nur geplant, sondern auch realisiert.</p>
<p>Dabei übertragen die beiden Macher die bleiernen Gesetze aus dem Business mit Handelsimmobilien nun auch auf die Wohnungsprojekte mit der Problem-Platte. Dies passt natürlich hervorragend zu der Discounteridee, weshalb sie auch nicht von dem brutalen Bauklotz an der Frankfurter Allee Halt machen, der sich in der Nähe des Bahnhofs Lichtenberg befindet. Dieser Stahlbetonbauklotz besitzt eine Länge von mehr als 140 m und eine Höhe von neun Stockwerken. Er ist grau und schmutzig wie ein verregneter Novembertag, nichtsdestotrotz wandelte die GPU ihn jetzt zu einem Wohnhaus um. Weiland war dort das Verwaltungsgebäude der Bahn untergebracht, durch die entkernten Etagen zieht mittlerweile ein eisiger Wind. In der Nachbarschaft wurde darauf gepocht, dass bald endlich der Abrissbagger zum Einsatz kommen sollte. </p>
<p>Doch die GPU hat auf die Monotonie eine andere Perspektive, schließlich ist für sie jedes Stockwerk eine hervorragende Fläche, um ihre begehrten Mini-Apartments zu errichten. So passen 47 Stück nebeneinander auf eine Etage. Mittlerweile sind die Bauarbeiten schon in vollem Gange, die ersten 250 Wohneinheiten sollen bis zum Herbst 2012 bezugsfähig sein. Geplant sind insgesamt 450 neue Wohnungen, über eine Kinderbetreuung im Erdgeschoss wurde bereits verhandelt. In dieses Projekt investiert das Unternehmen aus dem Westerwald ebenfalls ca. 15 Millionen €.</p>
<p>Man dürfe nicht mit negativen Vorurteilen an Plattenbausiedlungen herangehen, erklärt Lakomski. Schließlich wären ein Abriss und anschließender Neubau sehr viel kostenintensiver gewesen. „Außerdem mussten wir schnell handeln, das Bezirksamt hat unsere Pläne schließlich fix durch das Genehmigungsverfahren gepeitscht, da wir alle Vorgaben sofort erfüllen konnten“, ergänzt der Immobilienmacher. „Unsere Devise lautet „Keine Sonderwünsche“, wir wollen nur Ein-Zimmerwohnungen erstellen und dabei schnell sein. So haben wir dem Bezirk auch ein stadtplanerisches Problem abgenommen.“ </p>
<p>Ein Sprecher der Verwaltung ergänzt, dass ein Schandfleck nun weg sei, im Rathaus herrsche darüber große Freude. Außerdem hat die GPU für die Wohnanlage auch noch preisgünstige Energielieferverträge ausgehandelt, konnte sich der benachbarten Wohnungsbaugesellschaft anschließen, die über alle nebenliegenden Häuserblocks verfügt. Deshalb bekommt die GPU ebenfalls deren günstige Lieferbedingungen. Das Unternehmen arbeitet nach dem Prinzip „Vom Discounter lernen“ und plant entsprechend den dritten Platten-Umbau am Hohenschönhauser Sportforum. Dort sollen 300 Wohnungen errichtet werden, auch hier stellt die Erteilung der Baugenehmigung kein Problem dar, sie wird in Kürze erteilt. </p>
<p>Auf die Frage, wo sonst ein privates Unternehmen gezielt Plattenbauten für Umbauten bevorzuge und sich dann auch noch marode baufällige Gebäude aussuche, um sie explizit in Wohnungen umzuwandeln, haben selbst Wissenschaftler der „Bundestransferstelle Stadtumbau Ost“ keine Antwort. Ihnen sind keine entsprechenden Vorbilder aus der Vergangenheit bekannt. Lediglich aus Potsdam gibt es Beispiele, wo große Investoren ganze Plattenbausiedlungen aufkauften, da die Nachfrage nach Wohnungen dort riesig ist. Es wurden wenige Gebäude abgerissen, die Siedlungen sind mittlerweile voll vermietet. </p>
<p>Vor einigen Jahren konnten private Geldgeber auch noch Gebäude von der Stadt erwerben, doch Jörn-Michael Westphal, Geschäftsführer von Pro Potsdam sagt, dass man dies mittlerweile eingestellt habe. Pro Potsdam ist ein kommunaler Zusammenschluss, dem auch die städtische Wohnungswirtschaft angehört. „Für deren Bestand sind Plattenbauten enorm wichtig“, fügt Westphal hinzu, „da sie im Unterhalt sehr kostengünstig sind“. „Selbst wenn man sie energetisch umgerüstet, kann man dies in Relation zu anderen Gebäuden noch Recht kostengünstig in die Tat umsetzen.“ Deshalb möchte die städtische Wohnungswirtschaft diese Vorteile auch nicht aus der Hand geben. Genauso denkt die die GPU, die im benachbarten Berlin mit ihrer Discounteridee sehr erfolgreich agiert.</p>
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		<title>Kaufpreise für Eigentumswohnungen legen stark zu</title>
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		<pubDate>Thu, 08 Mar 2012 10:26:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>jansenallmedia</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kaufen]]></category>
		<category><![CDATA[Eigentum]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Kaufpreise für Eigentumswohnungen auf dem deutschen Immobilienmarkt sind im Jahr 2011 stark nach oben katapultiert worden. Vor allem in Berlin verlief aber auch die Mietpreisentwicklung weiterhin sehr dynamisch. Die Mietpreise in der Bundeshauptstadt konnten die dynamischste Entwicklung in der Bundesrepublik vorweisen. Auch Frankfurt am Main und Hamburg zeigten ein zweistelliges Wachstum bezüglich des Kaufpreisbereiches. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Kaufpreise für Eigentumswohnungen auf dem deutschen Immobilienmarkt sind im Jahr 2011 stark nach oben katapultiert worden. Vor allem in Berlin verlief aber auch die Mietpreisentwicklung weiterhin sehr dynamisch. Die Mietpreise in der Bundeshauptstadt konnten die dynamischste Entwicklung in der Bundesrepublik vorweisen. Auch Frankfurt am Main und Hamburg zeigten ein zweistelliges Wachstum bezüglich des Kaufpreisbereiches. </p>
<p>Auch die Preise für Wohnungen in Düsseldorf erhöhten sich um mehr als 5 %. Die baden-württembergische Landeshauptstadt Stuttgart rangiert mit + 4 % dahinter, konnte dabei aber eine etwas geringere Dynamik als im Jahr 2010 vorweisen. In Leipzig und Köln verweilten die Kaufpreise fast auf dem Niveau des Vorjahres.</p>
<p>In einigen Städten verzeichnet die Mietpreisentwicklung in Bezug auf die Jahressicht eine große Beschleunigung. So stiegen die Preise in München und Berlin im Vergleich zum Vorjahr nochmal viel stärker. Auch in der Hansestadt Hamburg konnte man zum zweiten Mal in Folge einen achtprozentigen Anstieg konstatieren. </p>
<p>Die Mietpreise in München zogen im Jahr 2011 noch einmal deutlich an (+7 %) nach dem es im Jahr 2010 relativ stabile Mietpreise in jener Stadt gegeben hat, die in Deutschland mit Abstand die teuerste ist. Auch Stuttgart, Düsseldorf und Frankfurt konnten eine steigende Dynamik vorweisen, hier wurden Wachstumsraten im Jahr 2011 zwischen 4 und 6 % ausgemacht. Ein leichtes Plus konnte am unteren Ende dieser Preisrangliste Leipzig vermelden.</p>
<p>Von den acht Metropolen, die in einer Studie von Jones Lang LaSalle untersucht worden sind, konnte Berlin sowohl im Zwei- als auch im Ein-Jahresvergleich den dynamischsten Mietwohnungsmarkt vorweisen. Im Jahr 2011 schossen die Angebotsmieten um 9 % nach oben, und seit Beginn des Jahres 2010 kam es zu einer Steigerung von 16,5 % auf ein Mittel von 7,05 € pro Monat und Quadratmeter. </p>
<p>Mit + 8 % (2011) respektive + 15,9 % (2010/2011) gab es in Hamburg nur eine marginale Abweichung in Relation zur Bundeshauptstadt Berlin. Allerdings lag das Niveau der Mietpreise in Hamburg dabei deutlich höher, so konnte zum Ende des Jahres 2011 ein durchschnittlicher Mietpreis von 10,20 € pro Monat und Quadratmeter generiert werden.</p>
<p>Im Vergleich zum Vorjahr erfuhr der Mietwohnungsmarkt des Ranglistenführers München eine spürbare Belebung. So konnte man mit 12,65 € pro Monat und Quadratmeter einen neuen Höchstwert feststellen, hier gab es ein Plus von 6,8 % im Jahr 2011. Von dieser sich nach oben bewegenden Preisspirale wurden auch Quartiere im Süden und Norden nicht ausgespart, die zuvor als vergleichsweise günstig galten. An die Dynamik von Berlin und Hamburg konnte München innerhalb der letzten beiden Jahre mit einem Plus von 7,7 % allerdings nicht heranreichen.</p>
<p>Frankfurt am Main hingegen gehört zu den drei Metropolen, die den stärksten Mietpreisanstieg verzeichnen konnten. Zwischen 2010 und 2011 gab es hier eine Preissteigerung von + 8,4 % auf 11 Euro pro Monat und Quadratmeter. Ein Plus von 4,3 % wurde im Jahr 2011 verzeichnet. Die Entwicklung in der nordrhein-westfälischen Kapitale Düsseldorf rangierte mit + 6,3 % hinter der Weltstadt mit Herz München und Mainhattan (Frankfurt).</p>
<p>In Bezug auf die Eigentumswohnungen liegen die anderen deutschen Metropolen weit hinter München. Hier kann nicht nur ein Höchstwert beim allgemeinen Preisniveau mit ungefähr 4.000 € pro Quadratmeter konstatiert werden, sondern auch eine Preisentwicklung, die bei + 650 € pro Quadratmeter liegt und einem Zuwachs von 20 % entspricht. Dies sind innerhalb des Jahres 2011 absolute Höchstwerte. So konnte ein Preisabstand zum zweitteuersten Eigentumsmarkt (Hamburg) im Jahr 2011 von mehr als 1.000 € pro Quadratmeter verzeichnet werden. Dabei hat sich die Stadt an der Waterkant allerdings auch im Jahr 2011 auf 2.840 € pro Quadratmeter hochgehievt, was einem Plus von 16 % gleichgesetzt werden kann. </p>
<p>Somit verteuerte sich der Eigentumsmarkt also auch in Hamburg sehr stark und konnte so den zweiten Rang vor Frankfurt am Main verteidigen, das bei 2.730 € pro Quadratmeter liegt. Auf dem dritten Rang liegt hinsichtlich der Kaufpreisentwicklung im Jahresvergleich die Bundeshauptstadt Berlin, hier konnte ein Plus von 13,6 % errechnet werden. Mit 21 % rangiert auch der prozentuale Anstieg ganz weit oben.</p>
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		<title>Heizkosten müssen nach tatsächlichem Verbrauch abgerechnet werden</title>
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		<pubDate>Thu, 23 Feb 2012 10:27:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>jansenallmedia</dc:creator>
				<category><![CDATA[Finanzen]]></category>
		<category><![CDATA[Mieten]]></category>
		<category><![CDATA[Heizkosten]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Heizkosten müssen Vermieter nach dem tatsächlichen Verbrauch abrechnen, denn der Heizkostenverordnung widerspricht eine Abrechnung auf Grundlage der Vorauszahlung. Hintergrund dieser Entscheidung ist, dass der Vermieter einer Wohnung von seinen Mietern eine Nachzahlung für die Heizkosten verlangt hat. Nach dem so genannten Abflussprinzip hatte der Vermieter bei der Abrechnung der Heizkosten, auf der die Forderung [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Heizkosten müssen Vermieter nach dem tatsächlichen Verbrauch abrechnen, denn der Heizkostenverordnung widerspricht eine Abrechnung auf Grundlage der Vorauszahlung. Hintergrund dieser Entscheidung ist, dass der Vermieter einer Wohnung von seinen Mietern eine Nachzahlung für die Heizkosten verlangt hat. </p>
<p>Nach dem so genannten Abflussprinzip hatte der Vermieter bei der Abrechnung der Heizkosten, auf der die Forderung basiert, nur die Vorauszahlungen an den Energieversorger als entstandene Kosten unter Berücksichtigung genommen, die auch im Abrechnungszeitraum gezahlt worden sind. Nun ist zwischen den Parteien ein Streit darüber entfacht, ob die Abrechnungen den Heizkostenverordnungsbedingungen auch entsprechen.</p>
<p>Dabei bekamen die Mieter vom Bundesgerichtshof (BGH) Recht. Schließlich entspricht eine Heizkostenabrechnung nach dem Abflussprinzip nicht den Bedingungen der Heizkostenverordnung. Denn die in Abrechnung zu stellenden Kosten sind der Betrieb der Zentralheizung inklusive der Abgasanlage) sowie das Entgelt der Brennstoffe, die verbraucht worden sind. Diese Regelung suggeriert, dass nur das abgerechnet werden kann, was im Abrechnungszeitraum auch tatsächlich verbraucht worden sind. Hier spricht man vom so genannten Leistungsprinzip. Eine Abrechnung, die auf dem Abflussprinzip fußt, wird dem nicht gerecht.</p>
<p>Es kann auch kein Ausgleich dieses derartigen Mangels der Abrechnung dadurch erfolgen, dass nach Paragraph 12 Heizkostenverordnung, die Heizkostenforderung um 15 % nach unten geschraubt wird. Denn nur in jenem Fall, dass die Kosten des Brennstoffs, der im Abrechnungszeitraum verbraucht worden ist, keine verbrauchsabhängige Abrechnung erfolgt ist, kommt diese Vorschrift zum Tragen. (BGH, Urteil vom 1.2.2012, VIII ZR 156/11).</p>
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		<title>Wie findet man die richtige Wohnraumgestaltung zum Wohlfühlen?</title>
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		<pubDate>Wed, 08 Feb 2012 12:49:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ratgeber]]></category>
		<category><![CDATA[Wohnraumgestaltung]]></category>

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		<description><![CDATA[Um sich in den eigenen vier Wänden richtig wohlzufühlen, sollte der Wohnraum nach den eigenen Vorstellungen gestaltet sein. Malerarbeiten werden im Laufe eines Lebens immer wieder nötig, weil man umzieht, Tapete und Böden mit der Zeit verschleißen oder sich der Geschmack ändert. Also steht man immer wieder vor der Frage: Wie sollen Wände und der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Um sich in den eigenen vier Wänden richtig wohlzufühlen, sollte der Wohnraum nach den eigenen Vorstellungen gestaltet sein. Malerarbeiten werden im Laufe eines Lebens immer wieder nötig, weil man umzieht, Tapete und Böden mit der Zeit verschleißen oder sich der Geschmack ändert.<br />
Also steht man immer wieder vor der Frage: Wie sollen Wände und der Bodenbelag aussehen, was passt zusammen und wird meinen Bedürfnissen gerecht?<br />
Bevor die Frage beantwortet wird, ob die Wände Uni oder mit Muster gestaltet werden sollen und welches Material das passende ist, sollte über den Bodenbelag nachgedacht werden. Dieser bleibt einem meist am längsten erhalten und sollte somit auch am längsten gefallen. Die Materialien für Bodenbelag sind vielseitig. Neben Teppich sind auch Holzböden oder ein Belag aus <a target=_blank href ="http://www.fliesenleger.net/bodenfliesen-gestaltung-des-wohnraums-2010476">Fliesen bei der modernen Wohnraumgestaltung</a> besonders beliebt. Vor allem Parkett und Fliesenböden sind zudem sehr praktisch und überzeugen durch ihre Langlebigkeit.<br />
Aber Fliesen eignen sich auch hervorragend für die Wandgestaltung. So kann eine Wand mit Terracottafliesen sehr ansprechend wirken, genauso wie in Backsteinoptik. Wenn es etwas Elegantes sein soll, gibt es Fliesen in Leder- oder Stoffoptik.</p>
<p>Tapete ist nicht gleich Tapete </p>
<p>Aber natürlich ist und bleibt Tapete bei der Wandgestaltung der Klassiker. Normale Raufaser hat den Vorteil, dass sie nach Anbringen der Tapete die Wand individuell mit Farbe gestaltet kann. Dies lässt sich auch verhältnismäßig schnell wieder ändern. Eine weitere Möglichkeit, seine Individualität zum Ausdruck zu bringen, ist die Raumgestaltung mit Fototapete. Hier können Sie sich ein passendes Motiv aus einem großen Angebot auswählen oder auch eine mit eigenem Bild bedrucken lassen. Oder soll Ihre Tapete auch funktional sein, zum Beispiel schalldämmend oder abwaschbar? Auch solche Produkte sind erhältlich, jedoch wird hier schon klar, dass man bei dieser Bandbreite an Angeboten, schnell den Überblick verlieren kann. Ein Fachmann kann Ihnen in diesem Fall mit Rat und Tat zur Seite stehen.</p>
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		<title>Zu wenige Wohnungen für Studenten in Mannheim</title>
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		<pubDate>Fri, 20 Jan 2012 11:48:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Mieten]]></category>
		<category><![CDATA[Wohnungen Mannheim]]></category>

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		<description><![CDATA[In Mannheim gibt es zu wenige Wohnungen für Studenten, was der Rekordmarke an Studenten für das Wintersemester im Jahr 2012 geschuldet ist. In Mannheim stehen ca. 1.200 freie Wohnplätze des Studentenwerks zur Verfügung, jedoch ist die Zahl der Bewerber viermal so hoch. Deshalb wird es in der Kurpfalz zu Engpässen bei der Wohnraumversorgung kommen. Immatrikuliert [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In Mannheim gibt es zu wenige Wohnungen für Studenten, was der Rekordmarke an Studenten für das Wintersemester im Jahr 2012 geschuldet ist. In Mannheim stehen ca. 1.200 freie Wohnplätze des Studentenwerks zur Verfügung, jedoch ist die Zahl der Bewerber viermal so hoch. Deshalb wird es in der Kurpfalz zu Engpässen bei der Wohnraumversorgung kommen.</p>
<p>Immatrikuliert haben sich nämlich an der Hochschule Mannheim, der Popakademie Mannheim, der Mannheimer Musikhochschule, der dualen Hochschule Mannheim und der Universität Mannheim knapp 23.000 junge Männer und Frauen. Erstmals wird damit die bisherige Rekordmarke von gut 22.000 Studenten aus dem Wintersemester 2003/2004 überschritten. Dies besagen die Zahlen, die nun offiziell vom Studentenwerk mitgeteilt worden sind. Wenn man die Anmeldezahlen in Relation zum letzten Wintersemester setzt, gibt es ein Plus von 880 Studenten.</p>
<p>Vom Mannheimer Studentenwerk sind in Studentenwohnheimen momentan rund 3.400 Wohnplätze verfügbar, von denen zu Anfang des Wintersemesters rund 1.100 Plätze frei waren. Bei einer Gesamtsumme von 7.700 Studienstartern gingen beim Studentenwerk rund 4.600 Bewerbungen für eine Wohnung ein. Offenbar fanden die übrigen eine Behausung auf dem privaten Wohnungssektor. Wegen ihrer Zugangsschwierigkeiten sind vor allem Studierende aus dem Ausland auf den Wohnraum des Studentenwerkes angewiesen.</p>
<p>Der Anteil der ausländischen Studierenden beträgt an den Mannheimer Hochschulen ca. 12 %, in den Studentenwohnheimen sind es rund 30 %. Das Studentenwerk tätig schon seit längerer Zeit kräftige Investitionen, um studentischen Wohnraum neu zu schaffen. Seit dem Jahr 2003 konnte deshalb auch das Angebot durch Altbausanierungen und Neubau um über 600 neue Wohnungen nach oben katapultiert werden. Im August 2011 konnten sogar überraschenderweise die Wohnungen der ehemaligen Seniorenresidenz Augarten in den Bestand aufgenommen werden.</p>
<p>Nach der notwendigen Sanierung konnte das Studentenwerk die bislang dort entstandenen 127 Wohnungen sofort vermieten. Für 5,7 Million € wurde in das Bauwerk investiert. Studentenwerk Geschäftsführer Dr. Jens Schröder erläutert, dass das Studentenwerk die Investitionen zu fast 90 % aus aufgenommenen Darlehen und eigenen Mitteln bestreite. „Deshalb ist nach diesem großen Engagement der letzten Jahre die Grenze der wirtschaftlichen Möglichkeiten für uns erreicht“, ergänzt Schröder.</p>
<p>Schröder weiter: „Ich befürchte aber, dass wegen des Doppel-Abiturjahrgangs trotz unserer großflächigen Maßnahmen die Diskrepanz zwischen Nachfrage und Angebot auf dem Wohnungsmarkt für Studenten gerade für das Sommersemester noch weiter auseinanderdriften wird. Deshalb benötigen wir noch einige 100 Wohnplätze in Mannheim.“</p>
<p>Des weiteren fordert Schröder ein Sonderprogramm des Landes Baden-Württemberg, wie es derzeit auch für den Ausbau der Hochschulen in die Tat umgesetzt werde. „Dies würde uns sehr weiterhelfen“, so Schröder. Vor allem aufgrund der angesprochenen Probleme, erhofft sich Schröder in Bezug auf die studentische Wohnraumförderung ein größeres Engagement der Landesverräter.</p>
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		<title>Moderater Mietenanstieg in Ulm</title>
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		<pubDate>Thu, 08 Dec 2011 09:58:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>jansenallmedia</dc:creator>
				<category><![CDATA[Mieten]]></category>

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		<description><![CDATA[Ulm ist die einzige Kommune in Baden-Württemberg, die keinen qualifizierten Mietspiegel aufstellt. Das Geld möchte man lieber im Haushalt belassen, da solch ein Mietspiegel, der nach wissenschaftlichen Grundsätzen erarbeitet wird, sehr kostspielig sein kann. Dennoch gibt es in Ulm einen so genannten einfachen Mietspiegel, der alle vier Jahre präsentiert wird. Dabei werden Interessenvertreter der Vermieter [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ulm ist die einzige Kommune in Baden-Württemberg, die keinen qualifizierten Mietspiegel aufstellt. Das Geld möchte man lieber im Haushalt belassen, da solch ein Mietspiegel, der nach wissenschaftlichen Grundsätzen erarbeitet wird, sehr kostspielig sein kann. Dennoch gibt es in Ulm einen so genannten einfachen Mietspiegel, der alle vier Jahre präsentiert wird. Dabei werden Interessenvertreter der Vermieter wie beispielsweise UWS oder Hauseigentümerverein von Arbeitsgruppen ebenso interviewt wie Interessenvertreter der Mieter (Mieterverein). Die Arbeitsgruppe, die von der Verwaltung unterstützt wird, fragt dabei die Mieten ab.</p>
<p>Ulms Bürgermeister Alexander Wetzig konstatierte unlängst in einer Sitzung des Fachbereichsausschusses Umwelt, Bau und Stadtentwicklung, dass das Ergebnis kein Regelungs-,  aber ein Informationsrahmen sei. Das Gremium besaß aber auch keine andere Option als den 2012er Mietspiegel zur Kenntnis zu nehmen, der den Vorgänger von 2008 ablösen wird. So kann lediglich bei justitiablen Streitigkeiten zwischen Vermieter und Mieter der einfache Mietspiegel zu Rate gezogen werden, da Gerichte diesen ebenso akzeptieren wie den so genannten qualifizierten Mietspiegel. </p>
<p>Wenn man sich den neuen Mietspiegel anschaut, kann festgestellt werden, dass die ortsübliche Vergleichsmiete im Mittel für Wohnungen, die vor 2004 errichtet worden sind, um 4,92 % nach oben geschnellt ist. Dies ist analog zum Verbraucherpreisindex Baden-Württembergs in Bezug auf den Vergleichszeitraum. Mit 5,5 % ist bei Neubauten (ab 2004) der Anstieg etwas größer ausgefallen.</p>
<p>Zum ersten Mal beinhaltet der Mietspiegel auch eine so genannte Klimakomponente. So müssen Neubauten (ab 2004) mindestens den Kfw Energieeffizienz-Standard 55 erfüllen, wobei es hier einen weiteren Zuschlag von 5 % auf die ortsübliche Vergleichsmiete gibt. Stadtplaner Volker Jescheck erklärt dazu, dass im Gegenzug die Nebenkosten niedriger seien. Zudem nimmt der neue Mietspiegel nur existierende Mietverhältnisse unter die Lupe, er macht hingegen keine Aussagen über Neuvermietungen, bei denen die Preise teils wesentlich höher sind.</p>
<p>So kann beispielsweise bei einer Wohnung, die zwischen 1984 und 1994 erbaut worden ist, der Mietzins je nach Ausstattung und Größe zwischen 6 € und 7,94 € pro Quadratmeter variieren. Im Mietspiegel vor vier Jahren pendelte die Miete dort zwischen 5,72 € und 7,57 €, wobei also einer Erhöhung zwischen 28 und 37 Cent pro Quadratmeter eingetreten ist. Bei einer Neubauwohnung, die ab 2004 errichtet worden ist, kann der Mietzins mittlerweile zwischen 6,39 € und 8,40 € differieren. Hier kann also eine Erhöhung zwischen 0,35 und 0,46 € festgestellt werden.</p>
<p>Zufriedenheit machte sich dennoch bei den Stadträten in Ulm breit, so erklärte Martin Rivoir von der SPD, dass Ulm in Relation zu anderen Kommunen sehr gut dastehe, was auch am großen UWS Wohnungsbestand liege. Sein Pendant von der CDU, Siegfried Keppler, erwiderte, man könne froh sein, moderate Grundstückspreise zu haben, da diese auch die Mieten bestimmten. Annette Weinreich von den Grünen merkte hingegen kritisch an, dass der Mietspiegel einen sehr geringen Einfluss dargestellt habe.</p>
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		<title>Hochtaunuskreis: Wohnungen viel zu kostenintensiv</title>
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		<pubDate>Thu, 10 Nov 2011 10:50:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Mieten]]></category>
		<category><![CDATA[Wohnungsbau]]></category>

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		<description><![CDATA[Im Hochtaunuskreis schlägt der Mieterbund Alarm, da für Normalverdiener eine Wohnung dort kaum noch zu finanzieren sei. Der Mieterschutzbund fordert deshalb, dass mehr Priorität auf den sozialen Wohnungsbau gelegt werden müsse. Online-Anzeigen, die vor Superlativen nur so strotzen, werden von Immobilienmaklern immer häufiger inseriert. „Luxus pur“, „Wohnen im Park“ sind nur zwei von unzähligen Attributen, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im Hochtaunuskreis schlägt der Mieterbund Alarm, da für Normalverdiener eine Wohnung dort kaum noch zu finanzieren sei. Der Mieterschutzbund fordert deshalb, dass mehr Priorität auf den sozialen Wohnungsbau gelegt werden müsse.</p>
<p>Online-Anzeigen, die vor Superlativen nur so strotzen, werden von Immobilienmaklern immer häufiger inseriert. „Luxus pur“, „Wohnen im Park“ sind nur zwei von unzähligen Attributen, wie sie beispielsweise in Königstein offeriert werden. Dies hat natürlich auch seinen Preis, so werden 2.500 € vom Makler für eine Wohnung mit 143 m2 Wohnfläche als Kaltmiete verlangt, wobei es sich hier um eine Dreizimmerwohnung handelt. Luxus will eben bezahlt sein. </p>
<p>Jürgen Ronimi, Vorsitzender des Mieterschutzbundes im Hochtaunuskreis, ist sauer und beklagt: „Normalverdiener können sich das Wohnen im Hochtaunuskreis mittlerweile kaum noch leisten. In der Region werden horrende Mieten immer mehr zur Tagesordnung.“</p>
<p>Junge Menschen, die so genannten Geringverdiener und allein erziehende Väter und Mütter haben im Hochtaunuskreis auf dem Wohnungsmarkt mittlerweile kaum noch Chancen. Ronimi erläutert, dass derjenige, der für eine 80 m² Wohnung, 1.000 € an Miete berappt, so fast 50 % seines Einkommens für den Mietzins ausgeben müsse. Ronimi: „Es ist ein Skandal, der bei uns leider kaum kommuniziert wird. Hier muss die Politik sich endlich einmischen und dem sozialen Wohnungsbau absolute Priorität einräumen.“</p>
<p>Große Hoffnungen, dass seine Forderungen in die Tat umgesetzt werden, hat ohne Ronimi indes nicht. „Offenbar spielt dieses Kapitel des Wohnungsbaus im Hochtaunuskreis keine Rolle“, so Ronimi. „Ich erwarte auch von SPD und Grünen dahingehend kaum ein Engagement. Vor allem junge Menschen sind von dieser Wohnungspolitik betroffen, so dass es gerade im Vordertaunus kaum noch möglich ist, dass sie einen eigenen Hausstand etablieren.“ </p>
<p>Dass viele dieser jungen Leute solange wie es geht bei den Eltern wohnen bleiben, ist eben den hohen Mieten geschuldet. Dies läuft auch Familiengründungen entgegen, da junge Menschen mit diesen finanziellen Voraussetzungen natürlich an eine eigene Existenz mit Frau und Kindern kaum denken können.</p>
<p>Wirklich günstiger wird das Wohnen auch nicht, wenn man in das Usinger Land ausweicht. Ronimi erklärt, dass die meisten Mietpreise dort um die zehn Euro pro m² lägen. „Dies ist zwar noch deutlich weniger als im Vordertaunus, hier erreichen die Kurse gemeinhin die 13 € Marke, aber es ist immer noch kostspielig genug.“</p>
<p>Um einen Einblick darüber zu gewinnen, welch horrende Mietpreise in der Region abgerufen werden, braucht man lediglich in einschlägige Onlineportale hineinzuschauen. Hier finden sich nur wenige Wohnungen, für die ein Kaltmietpreis von unter 1.000 € bezahlt werden muss, diese besitzen dann meistens auch nicht mehr als zwei oder drei Zimmer und sind lediglich 90 m² groß.</p>
<p>In Usingen, Wehrheim und Neu Anspach gibt es Wohnungen die etwas weniger kostenintensiv sind. So gibt es im Usinger Land knapp zehn Wohnungen, die auf dem Online-Markt im Preissegment zwischen 700 und 800 € offeriert werden. Diese besitzen zwischen drei und vier Zimmern. Solch eine Wohnraumgröße ist auch für junge Familien nicht uninteressant.</p>
<p>Der Mieterschutzbund-Vorsitzende Ronimi konstatiert dennoch enttäuscht, dass unter solchen Umständen im Hochtaunuskreis die Wohnungssuche zum Lotteriespiel werde. „Man ist mehr denn je auf persönliche Beziehungen angewiesen, wenn man eine passende und preiswerte Wohnung in der Region finden möchte. Deshalb fordere ich alle Verantwortlichen in der Politik auf, den sozialen Mietwohnungsbau wieder ganz oben auf die Prioritätenliste zu setzen!“</p>
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		<title>Wer bekommt einen Wohnberechtigungsschein?</title>
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		<pubDate>Wed, 09 Nov 2011 10:50:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Finanzen]]></category>
		<category><![CDATA[Wohnberechtigungsschein]]></category>

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		<description><![CDATA[Alle Personen, die sich aufgrund geringen Einkommens nicht angemessen am Wohnungsmarkt mit Wohnraum versorgen können, erhalten einen Wohnberechtigungsschein (WBS). Dabei gibt es Einkommensgrenzen (bereinigtes jährliches Einkommen), die im so genannten ersten Förderweg berücksichtigt werden. Beim Vier-Personen-Haushalt liegt die Einkommensgrenze bei 32.000 €, was ungefähr einem Bruttoeinkommen bis 46.000 € entspricht, ein Zwei-Personen-Haushalt darf die Einkommensgrenze [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Alle Personen, die sich aufgrund geringen Einkommens nicht angemessen am Wohnungsmarkt mit Wohnraum versorgen können, erhalten einen Wohnberechtigungsschein (WBS). Dabei gibt es Einkommensgrenzen (bereinigtes jährliches Einkommen), die im so genannten ersten Förderweg berücksichtigt werden.</p>
<p>Beim Vier-Personen-Haushalt liegt die Einkommensgrenze bei 32.000 €, was ungefähr einem Bruttoeinkommen bis 46.000 € entspricht, ein Zwei-Personen-Haushalt darf die Einkommensgrenze von 22.000 € nicht überschreiten (analog zu einem Bruttoeinkommen von ca. 30.000 €), während ein Ein-Personen-Haushalt nicht mehr als 14.000 € zur Verfügung haben darf, was wiederum ungefähr mit einem Bruttoeinkommen von bis zu 20.000 € gleichzusetzen ist.</p>
<p>Je nach Einzelfall werden für Wohnungen in Bezug auf andere Förderungswege auch Einkommensüberschreitungen von bis zu 60 % zugelassen. Ein Wohnberechtigungsschein, der bei der Verwaltungsbehörde beantragt werden muss, gilt in Bayern für ein ganzes Jahr. Abweichende Bedingungen gibt es jedoch in Ballungsgebieten wie beispielsweise Nürnberg oder München.</p>
<p>Die meisten Kommunen bieten auf ihrer Internetseite den Antrag auf Erteilung eines Wohnberechtigungsscheines zum Download an, hinzu kommt eine Ausfüll-Anleitung und der Hinweis auf sonstige benötigte Unterlagen wie zum Beispiel Verdienstbescheinigung oder Einkommenserklärung. Anschließend können die Unterlagen dort auch ausgedruckt werden, um sie dann an die Verwaltungsbehörde weiterzuleiten.</p>
<p>Viele Städte und Gemeinden stellen auch eine Liste von Vermietern zusammen, bei denen man sich dann um Wohnungen bewerben kann, die öffentlich gefördert werden, nachdem man den vom Berechtigungsschein erhalten hat.</p>
<p>Wer nähere Auskünfte zu den Voraussetzungen für die Erteilung eines Wohnberechtigungsscheins bekommen möchte, kann sich die benötigten Informationen auch bei den Servicemitarbeitern der einzelnen Kommunen telefonisch oder auch mittels persönlichen Kontakts einholen.</p>
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		<title>Immer größere Warteschlange in der Notfalldatei</title>
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		<pubDate>Tue, 08 Nov 2011 10:28:30 +0000</pubDate>
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				<category><![CDATA[Mieten]]></category>
		<category><![CDATA[Wohnungsmarkt]]></category>

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		<description><![CDATA[Auch im aktuellen Wohnungsmarktbericht von Stuttgart zeigt sich der immer größer werdende Mangel an Wohnungen, was auch vom Mieterverein moniert wird. Die Vormerkdatei in Bezug auf Sozialwohnungen wird dem Bericht nach immer größer, so dass zu Mitte des Jahres 2011 knapp 3.000 Haushalte auf der Warteliste standen. Dies waren fast 100 Wartende mehr als im [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Auch im aktuellen Wohnungsmarktbericht von Stuttgart zeigt sich der immer größer werdende Mangel an Wohnungen, was auch vom Mieterverein moniert wird. Die Vormerkdatei in Bezug auf Sozialwohnungen wird dem Bericht nach immer größer, so dass zu Mitte des Jahres 2011 knapp 3.000 Haushalte auf der Warteliste standen. Dies waren fast 100 Wartende mehr als im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Dabei wurde der Anteil der Dringlichkeits- und Notfälle von 1.448 (Ende des Jahres 2010) auf 1.504 im Jahr 2011 nach oben katapultiert. Parallel dazu sinkt die Zahl der vermittelten Sozialwohnungen. Im Jahr 2011 konnten bisher lediglich 910 Wohnungen vermittelt werden, während es im Jahr 2010 noch 1.013 gewesen sind.</p>
<p>Nur bei größeren Wohnung war eine leichte Verbesserung bezüglich der Wartezeiten auf eine Sozialwohnung , die sich nach einem bestimmten Punktsystem errechnet, zu verzeichnen. Auf kleinere Sozialwohnungen muss nach wie vor sehr lange gewartet werden. Singles, die einen deutschen oder europäischen Pass besitzen, müssen durchschnittlich 19 Monate warten, bis sie eine kleine Sozialwohnung erhalten. Anwärter, die von außerhalb der Europäischen Union kommen, müssen statt zuletzt 18 Monate allerdings nur noch 14 Monate warten. Nach wie vor sind Singlehaushalte mit mehr als 50 % der Vormerkungen betroffen.</p>
<p>Die Stadt Stuttgart erwägt im Jahr 2011 noch die Errichtung von 17 günstigen Mietwohnungen sowie 85 Sozialwohnungen zu fördern. Hinzu kommt die Förderung des Erwerbs oder des Baus von 150 Eigentumswohnungen. Grüne und SPD haben bei den Etatberatungen den Antrag gestellt, dass in Zukunft pro Jahr 150 Sozialwohnungen errichtet werden sollen. Der Mieterverein stellt dahingehend sogar eine Forderung in Höhe von 300 Einheiten.</p>
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		<title>Hohe Preise und wenig Angebote</title>
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		<pubDate>Tue, 01 Nov 2011 10:28:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>jansenallmedia</dc:creator>
				<category><![CDATA[Finanzen]]></category>
		<category><![CDATA[Wohnungsmarkt]]></category>

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		<description><![CDATA[Es ist kein Geheimnis, dass der Ausbau des Rhein-Main Flughafens in Frankfurt und die damit verbundenen Auswirkungen von vielen Menschen im Mainzer Umland nicht gerade mit Freude aufgenommen worden ist. Allerdings hat der Immobilienmarkt in der Region durch diesen Umstand einen Aufschwung genommen. So berichtete kürzlich der Immobilienverband West (IVD) über die momentane Situation auf [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist kein Geheimnis, dass der Ausbau des Rhein-Main Flughafens in Frankfurt und die damit verbundenen Auswirkungen von vielen Menschen im Mainzer Umland nicht gerade mit Freude aufgenommen worden ist. Allerdings hat der Immobilienmarkt in der Region durch diesen Umstand einen Aufschwung genommen. So berichtete kürzlich der Immobilienverband West (IVD) über die momentane Situation auf dem Wohnungs- und Häusermarkt in Wiesbaden bzw. Rheinhessen. Hier wurden in Relation zum Jahr 2010 die Preise für Eigenheime an manchen Orten um bis zu 9 % nach oben katapultiert, während die Kurse für Eigentumswohnungen mitunter bis zu 7 % stiegen, Reihenhäuser wurden teilweise sogar um bis zu 5 % teurer.</p>
<p>Dass sich die Vermarktungsdauer eminent verringert hat, ist der hohe Nachfrage nach Immobilien in den meisten Stadtteilen geschuldet. Mario Koppius vom erweiterten Vorstandes des IVD erläutert, dass es heutzutage meistens nur ein paar Wochen ins Land gingen, bis man eine Immobilie veräußern könne, während dies früher noch Monate gedauert habe. Koppius weiter: „Unverändert sind zudem die Eigenheimpreise in sehr guten Mainzer Lagen wie beispielsweise der Oberstadt oder Gonsenheim mit rund 500.000 €.</p>
<p>Bei den Mainzer Eigentumswohnungen gab es in Relation zum Vorjahr einen Preisanstieg zwischen drei und 8 %, so dass für den Quadratmeter im mittleren Preisniveau zu Zeit 1.300 € bezahlt werden müssen, dies sind rund 100 € mehr als zum Vorjahreszeitraum. Koppius erklärt dazu, dass mit 3.100 € die Quadratmeterpreise in sehr guten Wiesbadener Lagen wie dem Sonnenberg am höchsten seien.</p>
<p>Um bis zu 10 % stiegen sogar die Preise in Wiesbaden für Eigenheime, die in guten Lagen angesiedelt sind, wie zum Beispiel im Nerotal. Ein knappes Angebot herrscht hier hauptsächlich im Exklusivbereich, was analog zum Mainzer Immobilienmarkt steht. IVD Immobilienberater Nicolas Scheidt stellt dazu fest, dass die Leute bereit seien, diese hohen Preise zu zahlen. Scheidt weiter: „Bei Reihenhäusern liegen werden bis zu 350.000 € auf den Tisch gelegt. Bei zehn Euro pro Quadratmeter liegen in Wiesbaden die höchsten Mieten.“ </p>
<p>Ingelheim und Bingen rangieren mit einem Mittel von 480.000 € für ein Haus in guter Lage knapp hinter der rheinland-pfälzischen Landeshauptstadt. Alzey hingegen bleibt mit 245.000 € hinsichtlich dieser Kategorie der preisgünstigste Standort. Nur wenige Häuser befinden sich allgemein in diesen Städten im Angebot, dies gilt auch für die ländlichen Regionen rund um Mainz.</p>
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