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	<title>Wohnungsboerse.net - Blog zum Thema Immobilien, Mieten und Wohnen &#187; Hamburg</title>
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	<description>News rund um das Thema Immobilien und Wohnen</description>
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		<title>Der Wohnungsmarkt in Hamburg</title>
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		<pubDate>Fri, 05 Nov 2010 12:58:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Mieten]]></category>
		<category><![CDATA[Hamburg]]></category>

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		<description><![CDATA[Der derzeitige Wohnungsmarkt in Hamburg ist alles andere als ausgeglichen. Dieser Meinung sind jedenfalls Tausende von Wohnungssuchenden, die ihren Unmut über die aktuelle Situation immer öfter bei Demonstrationen auch gegen die zuständigen Behörden kundtun. Wohnungen in einer halbwegs guten Lage, die bezahlbar sind, werden knapp und es gleicht einem Lotteriegewinn, eine zu bekommen. Ein Zustand, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der derzeitige <a target ="blank" href="http://www.miete-hamburg.de/wg-gesucht-de/">Wohnungsmarkt in Hamburg</a> ist alles andere als ausgeglichen. Dieser Meinung sind jedenfalls Tausende von Wohnungssuchenden, die ihren Unmut über die aktuelle Situation immer öfter bei Demonstrationen auch gegen die zuständigen Behörden kundtun. Wohnungen in einer halbwegs guten Lage, die bezahlbar sind, werden knapp und es gleicht einem Lotteriegewinn, eine zu bekommen. Ein Zustand, den man eigentlich gar nicht recht wahrhaben möchte, denn wie in allen deutschen Großstädten sieht man rege Bautätigkeiten. Es werden aber keine Wohnungen gebaut, sonder Büroräume, die dann oftmals leerstehen. Die Folge der Verknappung des Wohnraums ist ein ständiger Anstieg der Mieten. Getreu dem Motto, nehmen, was der Markt hergibt, reagieren viele Hausbesitzer mit Mieterhöhungen auf die für Mieter schwierige Situation. Sogenannte Normalverdiener oder gar Arbeitslose haben gar keine Chance, sich und ihren Familien, eine bezahlbare Wohnung in einem sozial ausgeglichenen Umfeld anzumieten. Die Folge ist oft der Umzug in Gegenden, die für das Aufwachsen von Kindern keinesfalls förderlich sind. Selbst die Leute, die willens sind solche Mietforderungen zu bezahlen und es sich leisten können, finden sich zu Hunderten bei einer zur Miete angebotenen Wohnung ein. Als unverantwortlich ist sowohl die neue Wohnungsnot in Hamburg, als auch die Inkompetenz des Senates zu bezeichnen, der bei der Entwicklung dieser Situation jahrelang untätig zugeschaut hat. </p>
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		<title>Auf das Wohnen in Ottensen gibt es kein Recht I</title>
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		<pubDate>Sat, 05 Jun 2010 12:07:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>jansenallmedia</dc:creator>
				<category><![CDATA[Wohnungsbörse]]></category>
		<category><![CDATA[Hamburg]]></category>

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		<description><![CDATA[In einem Interview mit der Zeitung „Die Welt“ erklärt Michael Sachs, der im Dienste der Hansestadt Hamburg als Koordinator für den Wohnungsbau für mehr Wohnungen in Hamburg sorgen soll, dass es auf das Wohnen in Ottensen kein Recht gebe. Die erste Frage zielte darauf ab, dass seit etwa acht Jahren in Hamburg 3.000 bis 4.000 [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In einem Interview mit der Zeitung „Die Welt“ erklärt Michael Sachs, der im Dienste der Hansestadt Hamburg als Koordinator für den Wohnungsbau für mehr <a href="http://www.wohnungsboerse.net/mieten/Hamburg/wohnungen-mietwohnungen-stadtteilkarte">Wohnungen in Hamburg</a> sorgen soll, dass es auf das Wohnen in Ottensen kein Recht gebe. Die erste Frage zielte darauf ab, dass seit etwa acht Jahren in Hamburg 3.000 bis 4.000 Wohnungen zu wenig gebaut würden. Darauf antwortete Sachs, dass er über Defizite nicht philosophieren wolle. Hamburg brauche aber einen angemessenen Wohnungsneubau. Und zwar für die Erneuerung des Bestandes, Familien mit Kindern und für diejenigen, die neu nach Hamburg ziehen. Auf bestimmte Stadtteile gebe es zudem ohne Zweifel eine starke Fokussierung.</p>
<p>Dann wurde gefragt, warum Investoren wenig bauten, obwohl die Nachfrage doch so hoch sei. Sachs erwiderte, dass die erste Erkenntnis sei, dass vor fünf Jahren die Bearbeitungsdauer von Bebauungsplänen mit der Bezirksverwaltungsreform nicht kürzer geworden sei. Es sei nicht schneller, sondern langsamer geworden als geplant. Zudem habe es weniger Output an Bebauungsplänen geben. Die Frage sei, wie bei einer so starken Delegation der Aufgaben nach unten gesamtstaatliche Interessen umgesetzt werden könnten.</p>
<p>„Die Welt“ wies darauf hin, dass Sachs die Dezentralisierung nicht für zweckmäßig halte. Er sei nur derjenige, der die Aufgaben wieder zentral steuern solle. Dem entgegnete Sachs, dass es ja richtig sei, dass der Sachverstand vor Ort genutzt werde. Man betreibe den Wohnungsbau schließlich nicht auf grünen Wiesen, sondern in der Stadt. Interessen prallten dort aufeinander. Es bleibe die Frage nach der Schnelligkeit, auch wenn die Schwierigkeiten gelöst werden müssen.</p>
<p>Anschließend war für „Die Welt“ von Interesse, was Sachs erste Aufgaben in den kommenden Wochen seien. Er nutzte erstens seine guten Kontakte, damit die Wohnungswirtschaft mobilisiert werden könne, so Sachs. Er wolle fragen, warum sie zu wenig baue. Zweitens wolle er die Prozesse in den Behörden beschleunigen. Er habe nicht allzu viel Zeit, da sein Vertrag nur ein wenig über die jetzige Legislaturperiode hinausgehe. Jetzt müssten Baugenehmigungen erteilt werden. Man werde in der Behörde bald über neun Leute verfügen. Es sei also Sachverstand vorhanden. Letztens müsse man Flächenpotenziale erkennen und mobilisieren.</p>
<p>Als nächstes stand die Frage im Raum, wie man der Immobilienwirtschaft konkrete Anreize geben könnte. Sachs erläuterte dazu, dass ein Unternehmer Geld verdienen und bei den Prozessen möglichst wenig Geld verlieren wolle. Dass Zeit Geld koste, stimme ihn kaum einer anderen Branche wie bei den Immobilien. Geld und Nerven gingen für lange Wege des Interessenausgleichs drauf. Das ganze Geheimnis liege im Grunde darin, dass man sich in Hamburg überlegen müssen, ob nicht eine Häufung von Auflagen Neubau verhindere. Als Beispiel nannte Sachs energetische Auflagen. Er habe natürlich bereits mit Senatorin Hajuk und Umweltstaatsrat Maaß kommuniziert. Er bringe sich mit seiner Zielsetzung ein.</p>
<p>Ein klassischer Interessenkonflikt sei, dass am so genannten Buchenhofwald in Iserbrook Anwohner gegen Wohnungsneubau durch eine Genossenschaft kämpften. Nur schwer nachzuvollziehen seien Anwohnerproteste in solchen Stadtteilen. Schließlich hätten die ja auch mal auf der grünen Wiese ihre Häuser errichtet. Seit längerem habe man in Deutschland bei Bebauungsplanverfahren Bürgerbeteiligung, gegeben hätte es sie auch schon in Iserbrook, schließlich habe ja ein fertiger Bebauungsplan vorgelegen. Schlichtweg sei dies eine konkurrierende Gesetzgebung, da es anschließend zum Bürgerbegehren gekommen sei.</p>
<p>Auf die Frage, ob man auf die Politik Einfluss nehmen müsse, will Sachs sachliche Hinweise machen. Wer dass mitmache, wäre vielleicht gut beraten. Wenn man mehr Wohnungen wolle und parallel Beschlüsse fasse, die sich als Hürden darstellten, habe man auch als Partei einen Zielkonflikt. Zudem würden in einigen Bereichen Hamburgs differierende Interessen aufeinander stoßen.</p>
<p>Sachs erklärte zum Beispiel, dass er seit fast 50 Jahren in Ottensen wohne. Niemand habe aber dorthin ziehen wollen, als er dort sesshaft wurde. Mittlerweile sei Ottensen aber eine Szene-Stadtteil. Dass man aber deshalb zu dem Entschluss käme in Ottensen ohne Limit mehr Wohnungen zu bauen, wäre falsch. Schließlich sei der Stadtteil dann irgendwann zu und eben nicht mehr angesagt. Überspitzt konstatierte  Sachs dazu, dass es kein Recht auf das Wohnen in Ottensen gebe, dass sich auf die Verfassung berufen könne. Man müsste eben nach Bahrenfeld ziehen, wenn man eine billige Wohnung haben wollte.</p>
<p>Im Hinblick auf die Thematik, ob die Politik nicht die Aufgabe hätte, für mittellosere Menschen Wohnraum zur Verfügung zu stellen, erläuterte Sachs, dass kein Senat und auch keine Partei selbst baue.</p>
<p>Dafür, dass es überall genug Wohnraum gibt, könne der Senat keine Garantien abgeben. Dass man die Qualität von Stadtteilen, die besonders nachgefragt sind, auf benachbarte Stadtteile versuche auszudehnen, sei eine Option. Für Winterhude sei dies zum Beispiel Barmbek, für Ottensen Bahrenfeld. In weniger zentralen Stadtteilen biete die Stadt zudem einen sehr großen Wohnungsbestand. Dort sei wichtig, dass die Quartiere und Schulen in diesen Gegenden attraktiver gemacht würden. Sachs betont jedoch, dass man auch in Zenrums-Quartieren Flächen entwickeln müsse. Flache Baulücken-Läden seien ein Beispiel dafür. Wohnungen könnten durchaus darüber hinaus errichtet werden. Umgenutzt werden könnten auch Bürohäuser, zudem erwähnt Sachs auch noch ehemalige Verwaltungs- und Schulflächen.</p>
<p>Am Ende stand noch das Thema Mietanstieg auf der Agenda, zu dem Sachs erklärte, dass eine stockende Aufwertung mit Sicherheit nicht das beste Mittel sei. Denn alle fänden Aufwertung gut. Ansonsten würden Prozesse verhindert, die in der Stadt von enormer Wichtigkeit seien. Ein ausreichender Sozialwohnungs-Bestand, vor allem in kostenintensiven Stadtteilen, sei das beste Mittel gegen Gentrifizierung. Nicht von Sachs beeinflussbar sei das, was in den kommenden 12 Monaten gebaut werde. Er möchte sich lediglich an der Zahl der Baugenehmigungen messen lassen. Ende 2011 werde man das sehen und er möchte natürlich, dass die Zahl nach oben geht.</p>
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		<title>Rasant steigende Mieten in Hamburg</title>
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		<pubDate>Wed, 04 Nov 2009 10:18:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>jansenallmedia</dc:creator>
				<category><![CDATA[Mieten]]></category>
		<category><![CDATA[Hamburg]]></category>

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		<description><![CDATA[Immer weniger bezahlten Wohnraum gibt es in den Innenstadtquartieren Hamburgs. Auf eine Große Anfrage der Hamburger Links-Fraktion kam jetzt diese Antwort aus dem Senat. Die linke Bürgerschaftsfraktion teilte jetzt mit, dass in den besonders beliebten Stadtteilen Altona, St. Georg, Sternschanze und St. Pauli im vergangenen Jahr die Mieten um durchschnittlich 9% nach oben geschraubt wurden.
Joachim [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Immer weniger bezahlten Wohnraum gibt es in den Innenstadtquartieren Hamburgs. Auf eine Große Anfrage der Hamburger Links-Fraktion kam jetzt diese Antwort aus dem Senat. Die linke Bürgerschaftsfraktion teilte jetzt mit, dass in den besonders beliebten Stadtteilen Altona, St. Georg, Sternschanze und St. Pauli im vergangenen Jahr die Mieten um durchschnittlich 9% nach oben geschraubt wurden.</p>
<p>Joachim Bischoff, Stadtentwicklungspolitischer Sprecher der LINKEN im Senat erklärt: „Vernachlässigt werden in der schwarz-grün regierten Hansestadt vor allem der öffentliche Wohnungsbau. An die städtische Wohnungsbaugesellschaft SADA/GWG hat man seit 2005 keine Bauflächen mehr vergeben. Lediglich 35 Grundstücke haben im gleichen Zeitraum Baugenossenschaften bekommen. An Privatleute und Investoren jedoch verkaufte der Senat 526 Freiflächen.“</p>
<p>1999 wurden jährlich in Hamburg noch über 2.000 Wohneinheiten gebaut, jetzt sind es nur noch deutlich unter 500 Einheiten. Vor zehn Jahren betrug der Anteil der Einfamilienhäuser 10%, 2009 liegt dieser nur noch bei einem Viertel. Seit 2002 schaffte Hamburg nur 170.000 m² an neuen Wohnflächen, obwohl in den letzten 10 Jahren die Bevölkerung von 1,7 Millionen auf 1,77 Millionen Einwohner angewachsen ist. Um 500.000 m² schoss dagegen das Büroangebot in die Höhe.</p>
<p>Im sozialen Wohnungsbau findet die Schieflage eine Fortsetzung. Der Mietpreisbindung unterlagen im Jahr 2000 noch 150.000 öffentlich geförderte Wohnungen. 2009 bewegt sich die Zahl nur noch bei etwas mehr als 100.000. Ein weiterer Rückgang auf knapp 60.000 Sozialwohnungen prognostiziert man für die nächsten 10 Jahre. Ähnliche Schätzungen wurden jetzt auch vom Hamburger Mieterverein genannt.</p>
<p>-> <a href="http://www.wohnungsboerse.net/mietwohnungen/Hamburg/St-Georg">Wohnungen in Hamburg St. Georg</a></p>
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